 Rückblicke
"And the winner of the best musical act is..."
Im März wurden in Berlin erstmalig die STAwards für den besten musikalischen, den besten visuellen Beitrag und den Publikumsliebling vergeben. Außerdem wurden Awards verliehen für herausragendes Engagement in der Jugendarbeit der letzten Jahre.
Nicht so viel Zeit auf Sitzungen zu verbringen, sondern einfach machen - das könnte der Leitsatz für dieses ganz besondere Event gewesen sein. Man sagt, es bedarf etwas Abstand, um wieder anders und innovativ zu denken ... und manchmal bedarf es einer eintägigen Zugfahrt durch Kenia, die Johannes Böttcher im letzten Jahr erlebte und wo ihm die Idee für diesen Tag erstmals aufblitzte.
Das Vereinigungshaus öffnete seine Hallen zu einem "Tag der Adventjugend" in Form einer Messe am Nachmittag. Nein, kein Jugendsabbat, sondern eine Art Tag der offenen Tür für alle Gemeinden, die interessiert sind und anschauen und miterleben wollten, was ihre Jugend denn alles so macht. Die Idee lag schon länger zurück, so richtig mit den Vorbereitungen ging es zwei Monate vorher los. Für so einen Abend braucht es weit mehr als ein paar Leute, die am Ende auf der Bühne stehen. Beitragsakquise, Bühnenregie, Videoschnitt, Dekoration, technische Leitung, Programmchef, Moderation - und viele freiwillige Gelegenheitshelfer, die dieses Event gelingen ließen.
Auf dem Plan standen zwei sich gegenseitig unterstützende Veranstaltungen, die Infomesse am Nachmittag und die Gala am Abend.
Es war nämlich an der Zeit, einigen Menschen für ihre jahrelange aufopferungsvolle Arbeit in der Jugend Danke zu sagen und das einmal nicht mit einer Packung Merci, sondern in einem festlichen Rahmen. Awards wurden aber auch an junge Künstler in der Adventjugend vergeben, die in Zusammenarbeit mit dem Team Erstaunliches leisteten und Teil einer tollen Gemeinschaft wurden.
150 qm roter Messeteppich, nachts um zwei von der Promikon noch verladen, wurde im Haus verlegt, 12 Riesenpizzen mussten für gut drei Tage Vorbereitungen in der Woche vor dem Event genügen, Abendgaderobe für die Moderatoren wurde gebraucht und stahlharte Nerven.
Das Programm wurde bunt und der Applaus für Gott war der lauteste. Bands mit eigenen Songs, Klassiker wie "Father and Son", Lobpreisbands aus den Gemeinden, Kurzfilme, Sakraltanz, einzelne Mutige, die sich ans Klavier oder an die Oboe wagten, Sketche - die Vielfalt und Qualität war begeisternd. Die Awards sahnten die Bands Hz-Schlag, Psalm 150 und der Kurzfilm "Zivilcourage" ab. Youngsta gratuliert.
Mirjam Nietz
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